Senkung der Treibstoffkosten deutscher Kraftfahrzeuge

Ein Beitrag der TECHPharm GmbH
Viele Luftreisende kennen sie, die Winglets, kleine vertikale Flossen am Ende der Tragflächen von Verkehrsflugzeugen. Dereinst im Leichtflugzeugbau zur Leistungssteigerung erfunden , sind sie heute konstruktives Merkmal von Großflugzeugen (Bild 1). Die Verringerung des Druckausgleichs zwischen Flügelunterseite und Flügeloberseite am Tragflächenende bewirkt die Senkung des „induzierten Widerstands“ und verbessert die Langsamflugeigenschaften. Gleichzeitig wird der  Kerosinverbrauch entscheidend gesenkt.

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Bild 1 

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Bild 2  

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Bild 3

Angespornt durch diese Erfolgsgeschichte, machen wir jetzt bahnbrechend weitere Erkenntnisse der Aerodynamik allen Autobesitzern zugänglich: Bei Hochleistungsflugzeugen wie Steve Fossetts´s GlobalFlyer  werden notorisch alle unvermeidbaren Spalten (Bild 2) zwischen Rumpf und Flügel wie auch Flügelsegmenten mit Klebebändern abgedeckt (Bild 3). Dadurch wird die Entstehung von Wirbeln verhindert und somit der Gesamtwiderstand des Flugkörpers verringert. Das ergibt, siehe oben, Leistungssteigerung, Verbesserung der Langsamflugeigenschaften und größere Reichweiten durch Verringerung des Treibstoffverbrauchs.

Genau hier setzen wir jetzt an: Jedes Auto hat eine Vielzahl von Spalten an beweglichen Teilen wie Motorhaube, Kofferraum, Fenster und Türen. Generell gilt: Je breiter und je tiefer die Spalte ist, und je weiter vorne sie sich am Fahrzeug befindet, umso mehr Wirbel und Widerstand erzeugt sie. Bild 4 zeigt eines der für viele Firmen üblichen Heckklappenautos, die störenden Übergänge insbesondere an der Frontpartie sind unschwer zu erkennen. Konsequentes Abkleben der Spalten lässt sich mit einem geeigneten Klebeband in Frist weniger Sekunden bewerkstelligen. Das Ergebnis ist – ein aerodynamischer Hochleistungs-Formkörper (Bild 5). Sorgfältigste Windkanalmessungen haben unsere Annahme bestätigt: Der Kraftstoffverbrauch konnte bei mehreren untersuchten Fahrzeugtypen, die wir der Schleichwerbung wegen hier nicht nennen wollen, bei 60 km/h zwischen 0,2 % und 0,74 % und durchschnittlich 0,4 % gesenkt werden.

Bild 4

Bild 5

 

 

 

 

 

 

 

Die weiteren Erkenntnisse sind überwältigend:

 Kraftfahrzeugbestand in Deutschland im Jahr 2010 41,7 Millionen
 Jährliche Laufleistung eines Kraftfahrzeugs  12.300 km
 Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch  7,9 Liter/100 km
 Kraftstoffverbrauch insgesamt 41.000.000 x 12.300 km x 7,9 L  / 100 km  40.519.890.000 L
 0,4 % von dieser beachtlichen Zahl  162.079.560 L

In Worten: 162 Millionen Liter! Dabei ist unsere Rechnung konservativ nur für den Stadtverkehr ausgelegt: Bei 120 km, oder gar 180 km, die gerade Heckklappenautos auf Autobahnen mühelos erreichen, werden die Einsparungen vervielfacht, da der Widerstand mit dem Quadrat der Geschwindigkeit steigt. Und das Potential, das in der Verwendung von Zackenbändern liegt (Bild 1), die die Strömung gezielt von laminar nach turbulent unter weiterer Verringerung des Gesamtwiderstands umschlagen lassen, haben wir eben erst in unsere Forschungsarbeiten einbezogen.

Nun zu eher praktischen Aspekten: Eine Rolle Klebeband kostet bei günstigem Einkauf weniger als 2 Euro. Das einmal verklebte Band kann mehrfach verwendet werden. Einer Umfrage zufolge öffnen Männer die Motorhaube 3,7 x im Jahr, zumeist, um Wasser der Scheibenwaschanlage nachzufüllen. Frauen öffnen diesen Teil des Kraftfahrzeugs überhaupt nicht. Somit können diese Klebebänder praktisch ganzjährig am Fahrzeug verbleiben. Unseren Messungen zufolge sollten zumindest die vorderen Türen komplett abgeklebt werden, da sie für einen großen Teil des Gesamtwiderstands verantwortlich sind. Alleinfahrer können ihre Partner bitten, ihnen beim Abschied die Tür abzudichten, ihnen praktisch eine zu kleben. Das ist der Kommunikation zwischen Partnern durchaus dienlich. Alleinstehende können beim Viertürer ganz einfach eine der hinteren Türen benutzten, und die vorderen Türen können wiederum ganzjährig abgeklebt bleiben. Auch an den Notsausstieg haben wir gedacht: Entweder durch das geöffnete Fenster die Klebebänder entfernen, oder einfach durch das Fenster aussteigen. Kritiker werden einwenden, dass mehrere Rollen Klebeband so teuer sind, wie die durchschnittliche Kraftstoffeinsparung. Richtig, aber dann haben wir die Kosten, bzw. die Erlöse, von der Erdölförderung z.B. im nahen Osten zur deutschen Chemie verlagert, und eventuell haben gerade Sie Verwandte, die bei der BASF arbeiten, oder halten BASF-Aktien. Last, but not least: Die Fahrgeräusche werden durch den geringeren Luftwiderstand gesenkt, was vor allem Autobahnanrainer begrüßen dürften. Staub und Nässe schließlich, gerade bei älteren Fahrzeugen manchmal problematisch, werden ebenfalls sicher abgewiesen. Wie so oft gibt es auch Nachteile: Wirtschaftlich interessante Klebebänder sind zumeist weiß, und das ist bei dunklen Fahrzeugen eher gewöhnungsbedürftig (Bild 5). Vielleicht zieht die Industrie bei steigendem Absatz hier bald noch nach. Haben wir Sie dennoch überzeugt? Dann schicken Sie uns gleich eine e-mail mit Ihrer Meinung zu diesem bahnbrechenden Vorschlag, denn: Die ersten 1000 Klebebandrollen verschenken wir an die trendsetter!

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