Samstag Morgen, 06:30, ich sprang aus dem Bett, wippte kurz auf den Zehenspitzen, und entschied mich, da die Hunde noch schliefen, für 4 Kilometer in-liner-Fahren. Ich hatte in den letzten 7 Tagen keinen Alkohol getrunken – Hand aufs Herz, wer im Alter über 12 Jahre schafft das schon? – jede Nacht 7,5 bis 9 Stunden geschlafen, eine Radtour von 32 km, 3 Dauerläufe und 4 Spaziergänge mit den Hunden gemacht. Jetzt folgte also die erste Runde allein, danach: Frühstück machen. Ob sie heute 1 oder 2 Frühstückseier begrüßen würde? Ich kochte mal 2, und richtete als Überraschung ein wirklich schönes Gedeck für sie. Nach meinem Frühstück waren die Hunde auch wach und bereit für den ersten Spaziergang. Den wollte ich, ungeduldig, zum Dauerlauf ausbauen, was aber auf Grund der metabolisch bedingten Zwischenpausen von 3 Hunden kaum durchsetzbar war. Wieder zurück, habe ich dann gleich den Rasen gemäht, lag ja auf dem Weg, sozusagen. Danach waren noch die 4 Getränkekisten in die Garage zu tragen, 42 Stufen. Da ich nun schon unten war, habe ich gleich beide Autos gesaugt, und nebenbei die Garage aufgeräumt. Dann noch das defekte Scharnier in der Holztür der Gartenhütte ausgetauscht, und endlich über ihrem Bügel-Arbeitsplatz die Neonröhre aufgehängt und verkabelt. Gegen 11:00 setzte ich mich zum 2. Frühstück, Kaffee, ein Ei, das war tatsächlich übrig geblieben. So weit, so gut. Ich war dennoch nachdenklich, fast unzufrieden: was hätte ich an diesem Morgen alles leisten können, mit ein wenig ErythroPOetin! Denn schließlich blieben unerledigt: Holz hacken, Hof fegen, Wohnzimmer streichen und der nächste Humorartikel!

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