Hansheinz Konzerning, Ludwigshafen, Personalsachbearbeiter, Schwerpunkt Arbeitszeugnisse

Vielen Dank für Ihren mutigen Beitrag Arbeitszeugnis! Als Personalsachbearbeiter habe ich jetzt wieder Freude an meiner Arbeit und habe die nächsten 12 Sitzungen bei meinem Therapeuten abgesagt.

Unsere Meinung geht in die gleiche Richtung: Wir sollten nicht vor den Bedrohungen der Finanzwelt zu Kreuze griechen, sondern etwas tun: Das deutsche Arbeitsrecht renovieren!

Dr. Utz Rammlin-Maiborn, Bahamas

Schlecht recherchiert Der Mensch prägt jetzt das Händozän! Ist Ihnen nicht bekannt, dass Säbelzahntiger eher ein Problem für den Neandertaler und den homo erectus waren, beide nicht zu verwechseln mit dem homo sapiens sapiens?

Natürlich wissen wir um diese Zusammenhänge. Tatsache ist, dass das Überleben des homo sapiens sapiens durch den Sabbelzahntiger gefährdet war. Dieser wird in frühen Höhlenmalereien so dargestellt, weil ihm das aqua praecox, das Wasser im Maul zusammenlief, wenn er die spärlich bekleideten, praktisch wehrlosen und zudem schmackhaften Frühmenschen sah. Das Bild des Säbelzahntigers benutzen wir nur, weil der Sabbelzahntiger auf Grund fehlender Allgemeinbildung eher weniger bekannt ist.

Enthalt Samkeit, Psychiater, Freudloshausen

Das Auto von No. 2, Hillary Clinton knacken! Ihr Krankheitsbild laut HandyScanMaster: Pathogene Omnipotenz!

Wir hielten das für einen feinen Gag. Omnipotent wären wir nur, würden wir Jörg Kachelmann ein heißes Gerät1) ausspannen.

1) Anmerkung der Redaktion: Umgangssprachlich für: Schnelles Auto, flotter Flitzer. Dies eine Richtigstellung, bevor Alice Schwarzer anruft.

Kungolf Künckelklamm, Schönerzappen

Unsäglich! Warum verballhornen Sie in Der Mensch prägt jetzt das Händozän ungeborenes Leben und Geburt?

Das Thema lag nahe, weil es in unserem Betrieb eine ungewöhnlich hohe Schwangerschaftsquote gibt. Verballhornung liegt uns fern: Irgend jemand muss doch auf Risiken wie Alkohol, Rauchen und Handystrahlung in der Schwangerschaft aufmerksam machen.

Armin Gibnichauf, W.-E.:

Außerordentlich ermutigend, Ihre Beispiele gesunden Humors! Ich habe daraufhin die Selbsthilfegruppe „Anonyme Humoriker“  in Wanne-Eickel gegründet. Es ist mir gelungen, in weniger als 8 Wochen ein weiteres Mitglied zu rekrutieren.

Herzlichen Glückwunsch! Wir hatten schon früher von der „Lachwüste Deutschland“ gesprochen. Vielen Dank, hier zählt jegliches frisches Pflänzlein!

Flaviatore B., z.Zt. nicht im/am Ring:

Ich bin zutiefst enttäuscht: nicht einmal das come-back von Michael Schumacher haben Sie richtig vorhergesagt!

Hier treffen Sie einen unserer wunden Punkte: Hatten wir doch in Totale Medienkonformität Ende der 90er Jahre den (Vize)Kanzler Guido Westerwelle richtig vorhergesagt! Im Fall Michael Schumacher konnten wir uns als Naturwissenschaftler den Fall eines ehernen Gesetzes nicht vorstellen: They never come back.

Gnulf Gries-Gramer, Castrop-Rauxel:

Nahezu obszön, Ihre Beiträge! Ein Drittel handelt von Sexualität in offener, oder versteckter Form! Turnschuhe und Freundinnen allenthalben, hormonlustig, und dann auch noch: Leder!

Einer Studie zu Folge sind 50 % aller Wahrnehmungen und Handlungen von Würmern, Insekten, Fischen, Säugetieren und Menschen mit der Sexualität verbunden, 20 % mit der Nahrungsaufnahme, und 30 % mit dem Fernsehen. Letzteres natürlich nur bei Menschen und Hunden, ha-ha. Ihrer Einwertung folgend ist das Thema Sexualität bei uns damit eher unterrepräsentiert.

Gnulf Gries-Gramer, Castrop-Rauxel:

Schon wieder so ein Schweinekram, „Kondominium“, „Bedarfsgegenstand“!

Nun gut. Und wie war Ihr bisheriger Beitrag zur AIDS-Prävention?

Jupp Beckermann, Frankfurt:

Ihre Humorbeiträge finde ich recht ausgewogen, vermisse allerdings hilfreiche Beiträge zur Entwicklung von Wirtschaft und Aktien.

Ihre Feststellung stimmt, lieber Herr Dr. A..aeh..Beckermann,  schwarzer Humor ist nun mal nicht unser Fach. Was sofort geht, ist wirtschaftsbezogener, humorfremder Zynismus – und den haben wir in der Rubrik Übrigens, wussten Sie schon untergebracht. Versuchen sie es doch bitte einmal dort.

Benno Nudistario, München:

Blutbilder! Ihr Hang zum Exhibitionismus ist kaum zu übertreffen!

Warum erzählen nicht einfach Sie über das Ergebnis Ihrer letzten Blutsenkung? Das wäre vielleicht aufregender.

Jutta von der L., Berlin:

Babys als Vollmantelgeschoss in Harte und weiche Ziele! Diese Perversion ist kaum zu überbieten!

Von uns sicher nicht, von Ihnen?

Miriam L. aus B.:

Herzlichen Dank, über Roswitha und Jakob konnte ich endlich mal wieder richtig lachen!

Hmmm. Eigentlich sollten Sie nicht über die beiden Krähen, sondern über den Ich-Erzähler lachen.

Victor von B., Hamburg:

Überflüssig und unnütz, Ihr Gesamtwerk!

Herzlichen Dank, dass Sie uns als anerkannter Fachmann ein „Gesamtwerk“ attestieren. Was sonst überdauert die Schöpfer?

Prof. Dr. Zar Medien, Berlin

Ich zitiere Ihre Humorseite häufig, als Beispiel für den Niedergang des deutschen Humors seit den frühen Arbeiten von Loriot. Sie toppen bzw. floppen sogar noch das Niveau von Wochenzeitungen und Fernsehen!

Das kommt für uns völlig unerwartet, in einem Atemzug mit Loriot, Harald und Günther genannt zu werden!

Dr. Utz Rammlin-Maiborn, Bahamas

Unerträglich! Warum kommen Kunden, Kollegen und Männer bei Ihnen so schlecht weg?

Bei uns sind 68 % der Belegschaft Frauen.

Kungolf Künckelklamm, Schönerzappen

So ein Mist! Konzentrieren Sie sich doch lieber auf Ihre Stärken, sofern Sie überhaupt welche haben.

Hier bitten wir freundlich darum, es mal unter unseren Kompetenzzentren zu versuchen.

Hansheinz Konzerning, Ludwigshafen

Zum Glück hat unserer EDV-Abteilung Ihre Humorseite noch nicht gesperrt. Ich wähle mich jeden Tag 45 Minuten vor Arbeitsende ein.

Reichen denn 45 Minuten?

Dr. Trudi Varell, Schönerzappen

Bravo, weiter so, habe selten so gelacht. Endlich mal eine Firma, die Customer Satisfaction ernst nimmt!

Hmmm, überzeugen wollten wir eigentlich eher mit unseren Leistungen…

Dr. Dr. Dr. h.c. Isegrimm Lar-Schoch, Münchhausen

Totale Medienkonformität: Abgegriffen und dünn, Ihre gags und Ihre plots!

Nun gut, in jedem Fall aber authentisch und frei von Plagiaten. Und wie steht es um Ihre Titel?

Gnulf Gries-Gramer, Castrop-Rauxel:

Verwerflich, verwerflich: Arbeitszeugnis! Ich muss wegen eines anerkannt schweren burn-outs jetzt schon 311 Arbeitstage meines geliebten Arbeitsplatzes entraten und hatte erst kürzlich ein Zwischenzeugnis beantragt. Ich sorge mich jetzt in der Weise, dass Ihr schlimmer Beitrag Schule machen könnte, dass es wohl die doppelte Fehlzeit wird!

Wie wäre es, wenn Sie auch die weiteren Humorartikel lesen würden?

Paul Enzer, Karlsruhe

Eine Unverfrorenheit, Arbeitszeugnis. Ich war doch stets pünktlich, fleißig, motiviert, bescheiden, teamorientiert, lernbereit, lösungsorientiert, einfallsreich, aufmerksam, interessiert, einvernehmlich, kollegial, überstundenbereit, hilfsbereit, dabei ehrlich, aufrichtig, stabil, robust und belastbar. Nach meinen negativen Erfahrungen in Deutschland habe ich mich jetzt in Griechenland und Italien beworben.

(Anmerkung des webmasters: Der Kommentar zu dieser Einlassung war nicht druckreif.)

 

 

 

 

 

 

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